A blog or article header graphic with the text "Contentful Alternatives" overlaid on a screenshot of Contentful's homepage. The Contentful page beneath shows the headline "Sorry, content chaos – your time's up" and a logo bar with KraftHeinz, SumUp, Mailch

Contentful-Alternativen: Die besten Optionen 2026

Contentful gehört zu den leistungsfähigsten Headless-CMS überhaupt. Es trennt Inhalte konsequent von ihrer Darstellung und kann sie über Schnittstellen flexibel an Websites, Apps, Shops oder andere digitale Kanäle ausliefern. Diese Freiheit hat allerdings ihren Preis. Das separat zu betreibende Frontend, laufende Entwicklungsarbeit und ein insgesamt eher technisches Setup gehören fast immer dazu.

Viele Unternehmen brauchen diese Architektur im Alltag aber gar nicht. Sie möchten vor allem eine visuell eindrucksvolle Marketing-Website betreiben, schnell neue Landingpages veröffentlichen und Inhalte ohne ständige Hilfe aus dem Development pflegen können. Für diese Anforderungen passt eine integrierte Lösung wie Webflow häufig besser. Design, CMS und Hosting werden hier in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung verbunden.

Auch unter den klassischen Headless-Systemen gibt es interessante Contentful-Alternativen. Storyblok bietet einen visuellen Editor, Sanity erlaubt stark anpassbare Content-Strukturen, Strapi gibt dir viel Kontrolle über Hosting und Quellcode. Hygraph richtet sich besonders an Projekte, die Inhalte über GraphQL zusammenführen und verteilen möchten. In diesem Beitrag erfährst du, welche Optionen sich 2026 besonders anbieten, wie sie sich in puncto Features, Kosten, Hosting, DSGVO und Entwicklungsaufwand unterscheiden und für welche Projekte sie passen.

Top Alternativen zu Contentful im direkten Vergleich

System Grundmodell Entwicklungsaufwand Öffentlicher Einstiegspreis Besonderer Mehrwert
Webflow Integrierte Website-Plattform mit CMS Niedrig bis mittel Kostenlose Testversion; Basic ab 15 US-Dollar monatlich bei jährlicher Zahlung; Premium mit CMS ab 25 US-Dollar monatlich Design, CMS und Hosting ohne separates Website-Frontend
Storyblok Headless-CMS mit visuellem Editor Mittel bis hoch Kostenloser Starter-Tarif; Growth ab 99 US-Dollar monatlich Headless-Flexibilität mit angenehmerer redaktioneller Vorschau
Sanity Anpassbare Headless-Content-Plattform Hoch Kostenlos; Growth ab 15 US-Dollar je bezahltem Nutzer und Monat Stark anpassbare Inhaltsmodelle und Redaktionsoberflächen
Strapi Open Source und Headless Hoch Community kostenlos; Cloud Essential ab 15 US-Dollar je Projekt und Monat bei jährlicher Zahlung Kontrolle über Quellcode, Infrastruktur und Datenhaltung
Hygraph GraphQL-native Headless-Plattform Hoch Kostenloser Tarif; Growth ab 199 US-Dollar monatlich Verknüpfung von CMS-Inhalten und externen Daten über GraphQL
Contentful API-first Headless-CMS Hoch Kostenlos; Lite ab 300 US-Dollar monatlich Reife Plattform für strukturierte Inhalte über viele Kanäle

Die Preise beziehen sich auf öffentlich ausgewiesene Tarife im Juni 2026. Steuern, Zusatznutzer, API-Nutzung, Bandbreite, Erweiterungen und Enterprise-Leistungen können die Gesamtkosten deutlich verändern.

Achtung: In Sachen Datenschutz reicht ein europäischer Serverstandort allein nicht aus. Prüfe zusätzlich den Auftragsverarbeitungsvertrag, eventuelle Unterauftragnehmer, internationale Datentransfers und alle eingebundenen Dienste. Auch Formulare, Analysewerkzeuge, Videos, Schriftarten und externe Skripte beeinflussen, wie die Contentful-Alternativen DSGVO, ePrivacy-Verordnung (in Vorbereitung), Digitale-Dienste-Gesetz und Co. berücksichtigen.

Die 5 besten Contentful-Alternativen 2026 vorgestellt

Ein starkes Headless-CMS wie Contentful bringt klare Vorteile mit sich. Inhalte lassen sich zentral verwalten und über Programmierschnittstellen an verschiedene Ausgabekanäle verteilen. Das lohnt sich beispielsweise, wenn dieselben Produktinformationen auf einer Website, in einer App, einem Kundenportal und auf Infobildschirmen in Filialen erscheinen sollen.

Für eine mehr oder weniger klassische Unternehmenspräsenz entsteht durch eine solche Architektur allerdings oft unnötiger Aufwand. Redakteure können Content zwar bearbeiten, benötigen für Layouts, Teaser-Module, Formulare oder Produktdarstellungen aber häufig Unterstützung von Entwicklern. Hinzu kommen Kosten für das separate Frontend, dessen Hosting, technische Wartung sowie je nach Projekt für Suche, Bildoptimierung oder Vorschauumgebungen.

Es lohnt sich also, vor der Entscheidung einmal die besten Contentful-Alternativen zu vergleichen. Die folgenden Lösungen bieten unterschiedliche Ansätze. Einige bleiben konsequent headless, reduzieren aber bestimmte Hürden, die für Contentful typisch sind. Andere kombinieren die Inhaltsverwaltung mit visueller Gestaltung und Hosting. Entscheidend ist am Ende nicht die längste Feature-Liste, sondern die Frage, welches System zu deinem Arbeitsalltag passt.

Alternativen 1: Webflow verbindet CMS, Design und Hosting in einer Plattform

Webflow's homepage displayed within the Webflow Designer interface, showing the headline "Make your website a growth engine." The page highlights features like Enterprise, Webflow AEO, and "The Future of Search," with a logo bar including Verifone, NCR Voyix, Monday.com, Spotify, TED, and Dropbox.

Für Websites mit starkem Marketing-Fokus ist Webflow häufig die naheliegendste Contentful-Alternative. Der visuelle Builder erzeugt den Frontend-Code direkt aus dem Design. Dein Team kann Seiten gestalten, CMS-Inhalte pflegen und neue Bereiche veröffentlichen, ohne zuerst ein separates Frontend-Projekt aufzubauen.

Der größte Unterschied zu Contentful liegt damit in der Architektur. Contentful liefert strukturierte Inhalte über APIs aus. Webflow bietet einen All-in-One-Ansatz mit integrierter Inhaltsverwaltung, Layout, typischen Komponenten wie Header, Teaser oder Formulare, Animationen, Publishing und Hosting. So verkürzt sich die technische Kette erheblich.

Bei komplexeren Builds kann ein erfahrener Partner wie magier das Designsystem, die CMS-Struktur und die Integrationen aufsetzen. Eine Auswahl geeigneter Anbieter findest du in unserem Überblick zu den 15 besten Webflow-Development-Agenturen im Jahr 2026.

Wichtige Features:

  • Visueller Designer mit direkter Kontrolle über responsive Layouts
  • Integriertes CMS für wiederkehrende und strukturierte Inhalte
  • Hosting, SSL-Zertifikat und globale Auslieferung innerhalb der Plattform
  • Komponenten für wiederverwendbare Seitenelemente
  • Rollen und Freigaben für die Zusammenarbeit im Team
  • Schnittstellen und Integrationen für externe Marketing-Systeme
  • Lokalisierung für mehrsprachige Webprojekte
  • Webflow Enterprise mit erweiterten Sicherheits- und Governance-Funktionen
Vorteile Nachteile
Kein separates Entwickler-Frontend für die normale Website erforderlich Kein vollwertiger Ersatz für komplexe Omnichannel-Architekturen
Marketing-Teams können viele Änderungen selbst veröffentlichen Datenmodellierung ist weniger frei als bei stark entwicklerorientierten Headless-Systemen
Design und Inhalte bleiben in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung Sehr individuelle Backend-Prozesse brauchen externe Dienste oder eigene Integrationen
Weniger technische Übergaben zwischen CMS, Frontend und Hosting Das Standardhosting bietet keine frei wählbare, ausschließlich europäische Datenresidenz
Kurze Wege bei Landingpages, Kampagnen und Inhaltsänderungen Ein sauberer und skalierbarer Aufbau verlangt Erfahrung mit Komponenten, Klassen und CMS-Strukturen
Gute Kontrolle über responsive Gestaltung und Interaktionen

Ideal für: Webflow passt zu Marketing-Teams, Agenturen und mittelständischen Unternehmen, die eine moderne Website eigenständig weiterentwickeln möchten. Bei komplexeren Builds kann ein erfahrener Partner wie magier das Designsystem, die CMS-Struktur und/oder die Integrationen aufsetzen, damit das interne Team später effizient damit arbeitet. Sehr umfangreiche Omnichannel-Projekte mit mehreren Apps oder individuell programmierten Endpunkten gehören nicht zum eigentlichen Schwerpunkt der Plattform.

Alternativen 2: Storyblok bringt visuelle Bearbeitung in ein Headless-Setup

Storyblok's homepage featuring the headline "Your AI is only as good as your content. Make it joyful." The page includes "Try for Free" and "See our MCP" buttons, a G2 five-star rating badge labeled "#1 Enterprise Headless CMS," and a product UI preview showing the visual editor with multilingual content management.

Wer nach einem echten Headless-CMS sucht, das Redakteuren aber einen visuellen Editor bietet, sollte sich Storyblok einmal genauer ansehen. Inhalte lassen sich dort in einer Vorschau bearbeiten, obwohl die Darstellung weiterhin aus einem getrennten Frontend stammt. Das macht die Lösung zugänglicher als viele rein formularbasierte Headless-Systeme.

Technisch bleibt der grundlegende Aufwand bestehen. Developer müssen das Frontend mit einem Framework wie Next.js, Nuxt oder Astro umsetzen und die Storyblok-Komponenten anbinden. Der visuelle Editor verbessert also die redaktionelle Arbeit, ersetzt aber keine Frontend-Entwicklung.

Für internationale Unternehmen ist die Auswahl verschiedener Datenregionen interessant. Storyblok nennt Europa, Nordamerika, Kanada und Australien als verfügbare Standorte. Die freie Wahl einer Region ist laut Anbieter jedoch an höhere Tarife gebunden.

Wichtige Features:

  • Headless-Architektur mit REST- und GraphQL-Schnittstellen
  • Visueller Editor mit Vorschau des verbundenen Frontends
  • Komponentenbasierte Inhaltsmodelle
  • Unterstützung für mehrere Sprachen und Märkte
  • Veröffentlichungsplanung und redaktionelle Workflows
  • Datenregionen in Europa und weiteren Märkten
  • Integrationen für bekannte Frontend-Frameworks
Vorteile Nachteile
Angenehmere Bearbeitung für Marketing- und Content-Teams Ein separates Frontend bleibt zwingend erforderlich
Gute Balance zwischen Entwicklerfreiheit und visueller Vorschau Der visuelle Editor funktioniert erst nach sauberer technischer Integration
Inhalte können mehrere Websites, Apps und Kanäle versorgen Regionale Hosting-Wahl und erweiterte Governance können höhere Tarife erfordern
Europäische Datenregion für passende Tarife verfügbar Die Gesamtkosten umfassen CMS, Entwicklung, Frontend-Hosting und Wartung
Komponenten lassen sich strukturiert über verschiedene Projekte nutzen Änderungen an neuen Komponenten bleiben häufig Entwicklersache


Ideal für: Storyblok eignet sich für Unternehmen, die ein Headless-CMS brauchen, ihren Redakteuren aber eine visuelle Vorschau bieten möchten. Es passt gut zu mehrsprachigen Websites, Shops und digitalen Plattformen mit einem festen Entwicklungsteam.

Alternativen 3: Sanity bietet Entwicklern besonders flexible Inhaltsmodelle

Sanity's homepage showing a split-screen layout with code on the left (a hero.ts schema file) and Sanity Studio's editing interface on the right. Below, the headline reads "The Headless CMS that bends to your needs" alongside a description of Sanity Studio as an all-code content workspace, with "Get started" and "Read the docs" buttons.

Sanity richtet sich stark an Teams, die ihre Inhaltsplattform an eigene Prozesse anpassen möchten. Das System kombiniert eine gehostete Content-Datenbank mit einem anpassbaren Redaktionsbereich. Sanity Studio ist die anpassbare Redaktionsoberfläche des CMS. Dort bearbeiten Teams ihre Inhalte, verwalten Felder und steuern Freigaben oder redaktionelle Abläufe. Da die Oberfläche auf React basiert, können Entwickler sie stark an interne Prozesse und andere besondere Anforderungen anpassen.

Diese Freiheit zahlt sich bei komplexen Content-Strukturen aus. Inhalte können in Echtzeit bearbeitet und über die Abfragesprache GROQ an verschiedene Frontends ausgeliefert werden. Für einfache Marketing-Websites kann der Ansatz jedoch umfangreicher sein als nötig.

Der kostenlose Tarif eignet sich bereits für kleinere Projekte und Tests. Growth kostet derzeit 15 US-Dollar pro bezahltem Nutzer und Monat. Zusätzliche Accounts oder Erweiterungen können Mehrkosten verursachen. Enterprise-Funktionen wie SAML-SSO, individuelle Rollen und vertragliche Service-Level werden individuell angeboten.

Wichtige Features:

  • Strukturierte Inhalte in einer gehosteten Echtzeit-Datenbank
  • Anpassbares Sanity Studio auf React-Basis
  • Eigene Abfragesprache GROQ
  • Visuelle Bearbeitung und Live-Vorschau
  • Flexible Inhaltsmodelle und Referenzen
  • APIs für Websites, Apps und weitere Endpunkte
  • Rollen, Kommentare und Aufgaben in kostenpflichtigen Tarifen
  • Erweiterbare Funktionen über Code und Integrationen
Vorteile Nachteile
Hohe Freiheit bei Inhaltsmodellen und Redaktionsoberflächen Einrichtung und Anpassung verlangen React- und Entwicklungskenntnisse
Geeignet für komplexe, miteinander verknüpfte Inhalte Das Frontend muss separat erstellt und betrieben werden
Gute Basis für mehrere Frontends und digitale Produkte Individuelle Studios erhöhen den langfristigen Wartungsbedarf
Kostenloser Einstieg für kleine Projekte möglich Nutzungskosten können mit API-Anfragen, Datenmengen und Add-ons steigen
Kosten im Growth-Tarif orientieren sich zunächst an den Nutzerplätzen Für eine typische Marketing-Website entsteht schnell viel mehr technischer Aufwand als erforderlich

Ideal für: Sanity passt zu Produktteams und Entwicklern, die eine anpassbare Content-Plattform für mehrere Anwendungen benötigen. Besonders interessant ist das System, wenn komplexe Beziehungen zwischen Inhalten oder individuelle redaktionelle Prozesse eine zentrale Rolle spielen.

Alternativen 4: Strapi gibt dir Kontrolle über Code und Serverstandort

Strapi's homepage with a dark background and the headline "The Open-Source Headless CMS for AI powered Websites and Apps." The page includes an npx install command, a "Request Demo" button, and a GitHub star count of 72.5k.

Diese Contentful-Alternative setzt auf ein Open-Source-Modell. Damit unterscheidet sich Strapi von vielen SaaS-Angeboten. Du kannst das Headless-CMS auf einer eigenen Infrastruktur betreiben und dadurch den Serverstandort, die Datenbank und zahlreiche technische Details selbst bestimmen.

Das ist natürlich besonders interessant, wenn du bei deiner Contentful-Alternative DSGVO, Compliance und andere datenkritische Punkte ideal in Einklang bringen willst bzw. musst. Die Verantwortung für Updates, Sicherheit, Backups und Verfügbarkeit liegt so allerdings bei deinem Team.

Strapi bietet jedoch auch ein verwaltetes Cloud-Paket. Hier ist ebenfalls ein europäischer Serverstandort möglich. Die offiziellen Tarife mit Hosting beginnen bei 15 US-Dollar pro Projekt und Monat (jährliche Abrechnung). Erweiterte CMS-Funktionen und Enterprise-Leistungen können separat berechnet werden. Es gibt zudem eine kostenlose Version.

Wichtige Features:

  • Open-Source-Headless-CMS auf Node.js-Basis
  • Self-Hosting auf frei gewählter Infrastruktur
  • Verwaltete Strapi Cloud als Alternative
  • REST- und GraphQL-Schnittstellen
  • Anpassbare Inhaltstypen und Admin-Oberfläche
  • Erweiterungen über Plugins und eigenen Code
  • Auswahl einer europäischen Cloud-Region
  • Rollen und Berechtigungen für Redaktionsprozesse
Vorteile Nachteile
Hohe Kontrolle über Hosting, Datenbank und Infrastruktur Self-Hosting bringt mehr Verantwortung für Betrieb und Absicherung mit
Self-Hosting bei einem europäischen Anbieter möglich Updates und Erweiterungen können technischen Aufwand verursachen
Kostenlose Community-Version verfügbar Ein separates Frontend bleibt erforderlich
Gute Erweiterbarkeit für individuelle Anwendungen Komfortfunktionen und Enterprise-Features können Zusatzkosten auslösen
Keine feste Bindung an eine reine SaaS-Infrastruktur Marketing-Teams erhalten keine vollständige visuelle Website-Bearbeitung
Geeignet für eigene Sicherheits- und Betriebsmodelle

Ideal für: Strapi eignet sich für Unternehmen mit eigenem Entwickler- oder DevOps-Team, die Infrastruktur und Datenhaltung maximal kontrollieren möchten. Die Lösung ist interessant, wenn interne Richtlinien ein selbst betriebenes CMS oder einen bestimmten europäischen Hoster verlangen.

Alternativen 5: Hygraph passt zu GraphQL-basierten Content-Plattformen

Homepage of Hygraph showing the headline "Turn content into impact, faster" with a subtitle describing it as an AI-powered headless CMS. The page includes "Contact us" and "Get started" buttons, along with a logo bar featuring brands like Voi, Gamescom, LEGO, Paramount, TED, and Shure.

Hygraph verfolgt einen API-first-Ansatz mit GraphQL im Zentrum. Das CMS kann Inhalte aus eigenen Modellen und externen Systemen zusammenführen. Dadurch eignet es sich oft gut für digitale Plattformen, die Informationen aus Produktdatenbanken, Shops, internen Diensten oder mehreren Content-Quellen kombinieren.

Die sogenannte Content Federation ist ein wesentlicher Unterschied zu klassischen Website-CMS. Statt alle Informationen in Hygraph zu kopieren, können Teams Inhalte aus anderen Systemen in einer gemeinsamen Abfrage nutzbar machen. Für kleine Tests steht ein kostenloser Tarif bereit. Der öffentlich ausgewiesene Growth-Tarif kostet derzeit 199 US-Dollar pro Monat. Enterprise-Pakete werden individuell kalkuliert.

Wichtige Features:

  • GraphQL-native Inhaltsplattform
  • Strukturierte und miteinander verknüpfte Datenmodelle
  • Content Federation für externe Datenquellen
  • APIs für mehrere Frontends und digitale Kanäle
  • Visuelle Vorschau für angebundene Projekte
  • Rollen, Workflows und mehrere Umgebungen
  • Mehrsprachige Content-Strukturen
  • Webhooks und Integrationen für externe Systeme
Vorteile Nachteile
Sehr passend für GraphQL-basierte Architekturen Frontend und Hosting müssen separat organisiert werden
Externe Daten lassen sich in Inhaltsabfragen einbinden Der Growth-Tarif liegt deutlich über vielen Einstiegspaketen
Gute Grundlage für Shops, Portale und digitale Produkte GraphQL-Kenntnisse sind für die technische Umsetzung wichtig
Inhalte können mehrere Anwendungen versorgen Für eine einzelne Marketing-Website ist der Aufbau oft zu umfangreich
Weniger Datenkopien bei sauberer Content Federation Redakteure können neue visuelle Komponenten nicht allein entwickeln

Ideal für: Hygraph passt zu Unternehmen mit einer GraphQL-Architektur und mehreren Datenquellen. Der Fokus liegt damit eher auf anspruchsvollen Commerce-Projekten, Kundenportalen, Marktplätzen oder anderen digitalen Anwendungen mit mehreren Datenquellen.

System Visuelle Seitenbearbeitung EU-Hosting oder Datenresidenz
Webflow Ja, Layout und CMS-Inhalte im visuellen Builder DPA verfügbar, globales Hosting und CDN; keine frei wählbare, ausschließlich europäische Datenresidenz im Standardangebot, Codeexport für statische Websites möglich
Storyblok Vorschau und Bearbeitung im verbundenen Frontend Europäische Region verfügbar; freie Regionswahl laut Anbieter in Premium und Elite
Sanity Live-Vorschau und Visual Editing nach Integration DPA und EU-bezogene Datenschutzmaßnahmen verfügbar; Datenregion und Anforderungen vor Vertragsschluss prüfen
Strapi Admin-Oberfläche, aber kein vollständiger visueller Seitenbau Self-Hosting frei wählbar; Strapi Cloud mit Region Europe West
Hygraph Vorschau möglich, Frontend bleibt getrennt Anbieterbedingungen und gewünschte Datenregion projektspezifisch prüfen
Contentful Redaktionelle Oberfläche, Frontend getrennt EU Data Residency als Zusatzoption in geeigneten Enterprise-Angeboten; Primärregion Irland, Backup in Frankfurt

Wann ist ein Headless-CMS wirklich sinnvoll und wann reicht eine integrierte Lösung wie Webflow?

Ein Headless-CMS lohnt sich, wenn deine Inhalte tatsächlich zahlreiche unabhängige Endpunkte versorgen müssen. Dazu zählen beispielsweise eine Website, native Apps, ein Kundenportal, digitale Displays in Geschäften und verschiedene Ländershops. In diesem Fall verhindert eine zentrale Inhaltsquelle mehrfache Pflege und schafft konsistente Datenstrukturen.

Für eine Unternehmenswebsite mit Blog, Landingpages, Referenzen, Stellenanzeigen und unterschiedlichen Sprachversionen reicht Webflow CMS aber meistens völlig aus. Du brauchst dann kein getrenntes Frontend und musst nicht jede neue Komponente über ein Entwicklungsprojekt einführen. Dein Marketing-Team kann viele Inhalte und Seiten selbst verwalten.

Es ist aber natürlich trotzdem möglich, dass ein Headless-CMS für deine Anforderungen Sinn ergibt. Um das herauszufinden, stelle dir vor der Entscheidung fünf praktische Fragen:

  • Wie viele Ausgabekanäle gibt es wirklich? Eine Website mit Desktop- und Mobilansicht zählt als ein Frontend, nicht als Omnichannel-Architektur.
  • Wer erstellt neue Seiten und Komponenten? Soll das Marketing-Team selbst arbeiten, bietet Webflow deutliche Vorteile. Bei einem festen Produktentwicklungsteam kann Headless besser passen.
  • Wie individuell sind die Inhalte verknüpft? Einfache Sammlungen für Beiträge, Mitarbeiter oder Referenzen brauchen selten eine frei programmierbare Content-Plattform.
  • Welche Daten müssen in der EU bleiben? Bei strengen Vorgaben bieten Strapi mit Self-Hosting oder passende Enterprise-Modelle anderer Anbieter die nötige Kontrolle.
  • Was darf das gesamte System kosten? Rechne CMS, Frontend-Entwicklung, Hosting, Wartung, Monitoring, Updates und interne Arbeitszeit zusammen.

"In 100+ Website-Projekten haben wir oft gesehen, dass Headless-Tarife von Unternehmen alleine aufgrund ihrer vergleichsweise günstigen Preise in Betracht gezogen wurden. Größere Ausgaben entstehen dann allerdings durch die Frontend-Entwicklung, Hosting und einen erhöhten Wartungsaufwand. Umgekehrt spart ein integriertes System nur dann Arbeit, wenn seine Grenzen zum Projekt passen. Eine hinreichende technische Bestandsaufnahme vor der Einführung bzw. dem Wechsel durch einen versierten Partner wie magier schützt vor einer teuren Fehlentscheidung."

Maximilian Fleitmann quote about Contentful
Maximilian Fleitmann
Co-founder @ magier

Fazit

Wenn es um komplexe Content-Modelle und große Omnichannel-Projekte geht, ist Contentful zweifelsohne eines der mächtigsten CMS am Markt. Die Plattform kann Inhalte zuverlässig über viele digitale Kanäle und Produkte verteilen. Aber längst nicht jede moderne Website muss auf einer entsprechend getrennten Headless-Architektur basieren.

Flexibilität klingt zunächst immer attraktiv. Entscheidender ist aber, ob dein Unternehmen sie tatsächlich nutzt. Wie wir schon in unserem Vergleich der besten WordPress-Alternativen 2026 vermittelt haben, solltest du dich auch hier fragen, ob du wirklich ein System brauchst, das besonders viele Szenarien abdecken kann. Weniger technische, dafür aber fokussierte Bausteine erleichtern die Pflege, senken den Abstimmungsbedarf und können dein Marketing effektiver machen.

Für moderne Marketing-Websites ist Webflow deshalb unsere erste Empfehlung. Die Plattform verbindet Design, CMS und Hosting, ohne ein eigenes Entwickler-Team vorauszusetzen. Inhalte, Landingpages und visuelle Änderungen bleiben näher beim Marketing. Komplexe Builds sind möglich und verlangen professionelle Umsetzung, bei der dich magier aber gerne unterstützt.

Auch die anderen Contentful-Alternativen haben ihre Vorzüge: Storyblok eignet sich, wenn du Headless mit einer visuellen Redaktionsumgebung verbinden willst. Sanity überzeugt bei stark individuellen Inhaltsmodellen. Strapi passt zu Unternehmen, die Code und Hosting selbst kontrollieren möchten. Hygraph spielt seine Stärken in GraphQL-Projekten mit mehreren Datenquellen aus.

Du willst Contentful ablösen, aber den technischen und redaktionellen Aufwand vorab realistisch bewerten? magier unterstützt dich bei Strategie, Design und Webflow-Umsetzung als Team auf Abruf. Basierend auf unserer Erfahrung aus mehr als 100 Website-Projekten können wir Content-Modelle, Migration und wichtige Komponenten für unterschiedliche Unternehmensanforderungen von Beginn an sauber abschätzen und schließlich systematisch realisieren.

Veröffentlicht am

June 26, 2026

Lesedauer

5 min

Inhalt

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